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Botswana

Nach genau zwei Monaten verlassen wir Namibia und reisen wieder einmal in Botswana ein. Dieses Land ist  kein Neuland für uns und wir kennen die Gepflogenheiten mittlerweile gut.
Der Grenzübertritt ist freundlich und wir erhalten ohne Diskussion eine Aufenthaltsdauer von 60 Tagen. Auf der Terrstrasse mit vielen Potholes geht es nach Maun. Wie immer sind wir nicht schneller als mit 90 km/h unterwegs. Erlaubt wären 120 km/h. Und trotzdem werden wir von der Polizei geblitzt, da wir ca. 6 km ausserhalb eines Dorfes bereits von den erlaubten 60 km/h auf 78 km/h beschleunigt haben. Die uns gezeigte Videoaufnahme bestätigt das Vergehen und so bezahlen wir die Busse "zähneknirschend" von umgerechnet 48 Schweizer Franken. Im übrigen kam nach der Weiterfahrt nie die Aufhebungstafel. TIA das ist Afrika :-)

Ohne weitere Gesetzesübertretungen erreichen wir Maun, das Gateway zum Okavangodelta. Es sieht alles noch fast aus wie vor drei Jahren, ausser das unser Lieblingskaffe beim Flughafen nicht mehr existiert. Wir quartieren uns auf dem Camping der Safari Island Lodge ein. Dort treffen wir auf die Solothurner Hans Peter uns Susann mit Ihrem Landy. Sie sind bereits seit zwei Jahren unterwegs und es sind noch weitere 2 Jahre geplant. Wir verbringen lustige Stunden zusammen.

Da es im Moment Hochsaison ist und immer mehr Touristen Botswana als Reiseland entdecken, bekommen wir leider keine Übernachtungsplätze mehr im Moremi und auch in Savuti und Liniyanti. Nicht so schlimm, waren wir ja schon mehrmals. Nun kommt der Plan B ins Spiel. Wie schon einmal, fragen wir bei Wilderness Safari nach, ob es ein Last-Minute-Angebot für eine Fly-In-Safari im Delta gibt. Wir haben Glück und können 3 Nächte im wunderschönen Camp Xiguru zum "Schnäppchenpreis" buchen. Doch zuerst geht es für uns in den noch nicht besuchten Nxai-Pan Nationalpark für 3 Tage, bevor wir den Luxus im Delta geniessen.

Die Nxai-Pan ist ein Teil des Magkadakadi Nationalpark, ursprünglich, angenehmes Camp, viele Tiere unter anderem Löwen und wenig Touristen. So gefällt uns das. Nach 3 Tagen geht es zurück in das quirrlige Maun und dann ab ins Delta mit dem Flieger. Die Xigera-Lodge ist wunderschön und wir geniessen herrliche Gamedrives, Bootsfahrten und eine Mokorotour. Wir wurden wieder nicht enttäuscht und bereuen die etwas grössere Geldausgabe überhaupt nicht.

Zurück in der Realität geht es wieder bescheidener zu und wir gewöhnen uns wieder an das Campingleben. Damit es uns nicht langweilig wird, gibt die Batterie für den Kühlschrank den Geist auf. Also müssen wir eine passende Batterie finden, gar nicht so einfach. Doch bei einem Inder werden wir fündig und Erich kann diese einbauen. Der Kühlschrank läuft nun wieder mehr oder weniger rund, ausser die hohen Temperaturen um die 40 Grad machen ihm und uns aber auch zu schaffen. Nach insgesamt 5 Tagen verlassen wir Maun und fahren in die Salzpfannen-Region von Botswana, besuchen nochmals Kubu Island und fahren dann ganz herum bis auf Kokonje Island. Von da geht es dann nach Kasane, wo wir ein paar Tage auf dem Senyati-Camp verbringen, bevor es nach Sambia weitergeht.